2013 fand das Filmfest Düsseldorf zum 11. Mal statt. Unsere Gewinnerfilme schafften einen Spagat zwischen nachdenklichen Filmen zu Themen, die die Welt bewegen und einer Komödie, die auf freche Art und Weise die Gesellschaft hinterfragt.


Jurypreis

Komm und spiel (30‘ 00‘‘) – Daria Belova

Der kleine Grisha spielt gerne in den Straßen und Parkanlagen Berlins. Sein liebstes Spiel ist der Krieg. Doch was passiert, wenn aus der kindlichen Imagination plötzlich die perfide Realität des wahren Krieges wird? Die scheinbar surreale Brutalität steigert sich zur unausweichlichen Konfrontation mit dem Tod.

Den Trailer findet Ihr hier

Daria Belova wurde 1982 in St. Petersburg, Russland, geboren. Sie studierte russische Literatur und Sprache an der Staatlichen Universität St.Petersburg. Nachdem sie einige Jahre als Journalistin für Zeitschriften in Moskau und St. Petersburg geschrieben hat, zieht sie 2008 nach Berlin um an der Deutschen Film- und Fernsehakademie zu studieren. Heute ist sie Filmemacherin und Video Künstlerin.

Publikumspreis für den besten Kurzfilm Unter 15 Minuten

Grünes Gold (13‘ 51‘‘) – Barbara Marheineke

Warum führen die USA innerhalb weniger Jahre 2 Kriege gegen den Irak? Warum werden die Massenvernichtungswaffen, der offizielle Grund für den letzten Krieg, nie gefunden, und die amerikanischen Truppen dennoch nicht aus dem Gebiet abgezogen? Der Dokumentarfilm „Grünes Gold“ enthüllt die wahren Beweggründe der Supermacht.

Barbara Marheineke studierte visuelle Kommunikation und Grafikdesign mit Schwerpunkt Animationsfilm in Kiel und Stuttgart. Nach einem Studienaufenthalt in Ungarn erhält sie das Grafik-Design Diplom an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart und absolviert ein Projektstudium im Fach Animation und Digitale Bildgestaltung. Seit 1993 arbeitet sie als Filmemacherin in Köln und ist Art Direktorin bei RTL.

Publikumspreis für den besten Kurzfilm Über 15 Minuten

Stufe 3 (25‘ 29‘‘) – Nathan Nill

Maik will seine Sozialstunden in einer Behindertenwohngruppe so schnell wie möglich absitzen. Aber schon bald ist er nicht mehr sicher, wer hier eigentlich betreut werden sollte. Er selbst, die Behinderten oder vielleicht doch die Pädagogen?

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Nathan Nill wurde 1983 in Reutlingen geboren. Nach dem Abitur macht er eine Rundreise durch Indien und produziert dabei einen filmischen Essay. 2005 folgt ein Dokumentarfilm über die Suche nach seinem, ihm unbekannten, Vater in Italien. 2006 beginnt er das Studium der Audiovisuellen Medien mit Schwerpunkt Regie an der Beuth Hochschule Berlin. Vor und während des Studiums entstehen diverse Kurz- und Dokumentarfilme. 2008 gründet er das Filmkollektiv „Das Kind mit der goldenen Jacke“ und schließt 2012 das Masterstudium Regie an der Hamburg Media School mit dem Film „Stufe Drei“ ab.